Letzte Mitteilungen und Termine.
Das alte Spritzenhaus aus den Anfängen vor 120 Jahren im Dorfensemble von Ebendörfel.
120 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ebendörfel
Der Termin war langfristig geplant. Aber keiner hatte vorhersehen können, dass wir am 9. September so schönes Wetter bekommen würden.
Wir begannen den Tag mit Vorbereitungen. Um 14 Uhr waren die geladenen Wehren zur Gratulation bereit. Unser Ortswehrleiter Daniel Kumpf eröffnete die Veranstltung. Dann übergab er unserem Bürgermeister Markus Michauk das Wort. Wir waren erstaunt, was er alles über die Ebendörfler Feuerwehr wusste. Er hatte die Chronik auf der Website intensiv studiert. Vielen Dank für das öffentliche Lob.
Anschließend gratulierten die Kameraden der befreundeten Wehren mit kleinen Aufmerksamkeiten.
Erschienen waren die Kameraden der Raschaer Wehr, die Kameraden aus Cosul, aus Großpostwitz und Eulowitz. Auch die Jugendfeuerwehr mit ihrem Leiter, dem Kameraden Thomas Mickel, beteiligte sich an der Ehrung. Zum Schluss gratulierten die Kameraden aller Ortswehren der Oberguriger Feuerwehr, Schwarznauslitz, Singwitz und Großdöbschütz.
Die Jugendfeuerwehr war stark vertreten. Sie wollten später noch ihr Können unter Beweis stellen. Es sind diejenigen, auf die wir uns in nächster Zeit verlassen müssen. In Ebendörfel haben wir durch etliche Jugendliche mit viel Interesse und Einsatzwillen eine gute Truppe aufgebaut. Wir hoffen, dass die Arbeit mit der Jugend Früchte trägt und wir in fünf und zehn Jahren eben solche Feste feiern können.
Nach der Feierstunde vergnügten sich die Gäste, sprachen mit uns über ihre Sorgen und Nöte bei einem köstlichen Bier, oder bei Kaffee und Kuchen. Bis es plötzlich einen Alarm gab. Die Zuckerfabrik brannte und die Versorgung mit Zuckerwatte war in Gefahr. Hier musste schnell gehandelt werden.
Alle verfügbaren Feuerwehrleute waren im Einsatz und schon fuhr das Löschfahrzeug auf den Sportplatz. Nach dem Absitzen wurde angetreten und die entsprechenden Befehle erteilt und entgegen genommen. Sofort wurde der Verteiler platziert und die entsprechenden Schläuche verlegt. Der Brand hatte inzwischen das ganze Gebäude erfasst. Schon ertönte der Befehl "Erstes Rohr Wasser marsch", dann für das zweite Rohr. Binnen kurzer Zeit waren die Flammen gelöscht.
Der Rückbau ging professionell vonstatten. Schnell waren die Schläuche gerollt und alles wieder im Fahrzeug verstaut. Zum Abschluss gab es noch einen Fototermin. Gut gemacht Jungs und Mädels! Die Zuckerwatte ist gerettet.
Niklas präsentiert nochmals unsere Feuerwehrfahne, dann wurde wieder zum gemütlichen Teil übergegangen.
Wir bedanken uns bei all denen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben ganz herzlich mit einem zünftigen "Gut Schlauch!"
Die Freiwillige Feuerwehr Rascha feierte am 1. Juli 2023 ihr 110jähriges Gründungsjubiläum.
Ein paar Erinnerungen findet ihr hier
Juli 2023.
Die nächsten Dienste.
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ebendörfel-Rascha finden
sich zu ihren Diensten im Gerätehaus und Jugendheim in Ebendörfel
zusammen. Bei anderen Treffpunkten wird darauf gesondert hingewiesen.
13.10.2023 |
— Gerätehaus Ebendörfel |
— Einsatzuniform |
19:00 Uhr |
— Dienst |
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27.10.2023 |
— Gerätehaus Ebendörfel |
— Einsatzuniform |
18:00 Uhr |
— Winterfestmachung |
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10.11.2023 |
— Jugendheim Ebendörfel |
— Ausgangsuniform |
19:00 Uhr |
— Theoretische Ausbildung |
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weiter aller 14 Tage |
— Jugendheim Ebendörfel |
— Ausgangsuniform |
19:00 Uhr |
— Theoretische Ausbildung |
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Fotoserien
Jährlich findet am Ebendörfler Gerätehaus ein Treffen mehrerer Jugendfeuerwehren statt. Als Blaulichtwanderung ist diese Veranstaltung schon Tradition.
Die Bilder und Eindrücke
von 2009 unter
Jugendfeuerwehrtag 2009,
von 2010 unter
Jugendfeuerwehrtag 2010,
von 2011 unter
Jugendfeuerwehrtag 2011,
von 2012 unter
Jugendfeuerwehrtag 2012,
von 2013 unter
Jugendfeuerwehrtag 2013,
von 2014 unter
Jugendfeuerwehrtag 2014,
von 2015 unter
Jugendfeuerwehrtag 2015,
von 2016 unter
Jugendfeuerwehrtag 2016,
von 2017 unter
Jugendfeuerwehrtag 2017,
von 2018 unter
Jugendfeuerwehrtag 2018 und von 2019 unter
Jugendfeuerwehrtag 2019.
Im Juni 2009 musizierten der Großpostwitzer Posaunenchor und der Männergesangverein Großpostwitz gemeinsam bei einer Probe in Ebendörfel am Feuerlöschteich. Im Juli 2010 leider aus Gründen der Urlaubszeit nur der Posaunenchor. So leider auch in den Jahren 2011, 2012, 2013. Eine Vorstellung dieser gelungenen Veranstaltungen hier unter
Teichsingen.
Der Männerchor hatte auf unsere Bitte 2015 eine seiner Proben wieder auf den Termin des Posaunenchores gelegt. Das gemeinsame Musizieren ist bei allen gut angekommen und soll nun so weiter geführt werden.
Und es ist weitergeführt worden. Mit großem Erfolg und zum allseitigen Nutzen. Das "Teichsingen" findet jetzt am Jugendheim statt. Es ist zu einem gesellschaftlichen Ereignis für Ebendörfel geworden. Nicht zuletzt durch den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr, die seit Beginn die Organisation übernommen hat.
Die Alarmierungen im Jahr 2021.
Im Jahr 2021 wurden wir zu folgenden Hilfeleistungen alarmiert.
22.05.2021 |
— Brand Dachstuhl |
— Großpostwitz |
02.06.2021 |
— Ölspur |
— Ebendörfel |
Die Alarmierungen im Jahr 2022.
Im Jahr 2022 wurden wir zu folgenden Hilfeleistungen alarmiert.
28.05.2022 |
— Rauch aus Baucontainer |
— Ebendörfel |
05.11.2022 |
— Brand Dachgeschoss |
— Bautzen |
Die Alarmierungen im Jahr 2023.
Im Jahr 2023 wurden wir zu folgenden Hilfeleistungen alarmiert.
01.09.2023 |
— auslaufende Betriebsstoffe nach Verkehrsunfall |
— Ebendörfel |
26.09.2023 |
— Rauch aus Carport |
— Ebendörfel |
Wir dürfen hier freundlicherweise das Gedicht "Feuerwehr-Erlkönig" vom Kameraden Christian Jacob veröffentlichen.
Feuerwehr-Erlkönig
Wer braust so schnell durch Nacht und Wind?
Die Feuerwehr ist's, der Alarm war blind.
Die Kameraden konnten es nicht wissen,
noch kurz davor lagen sie in ihren Kissen.
Aus süßen Träumen die Sirene sie weckte
und sie mit Pflichterfüllung neckte.
"So komm doch schon du Feuerwehrmann,
zieh' deine schönen Sachen an,
all das, was du zum Einsatz brauchst
(auch Zigaretten, falls du rauchst!),
nimm deinen Platz im Fahrzeug ein,
lass 5 Mann eine Gruppe sein."
Und mit Blaulicht und Gebraus
verlässt man das Gerätehaus.
Den Kameraden wird es bange,
denn die Fahrt dauert schon lange.
Doch als der Gruppenführer spricht:
"Hört ihr des Feuerteufels Stimme nicht?",
geht durch die Reihen nur ein Stöhnen.
"Will uns der Kerl etwa verhöhnen?".
So fahr'n sie durch die dunkle Nacht,
es zuckt ein Blitz, der Donner kracht.
Der Maschinist das Fahrzeug lenkt,
dabei den Einsatz überdenkt.
Und wieder hört man dieses Flüstern,
als ob schon hohe Flammen knistern.
Die Mannschaft fängt nun an zu fluchen:
"Solln wir das Feuer etwa suchen?"
Erreicht den Einsatzort mit Not,
im Osten kommt das Morgenrot.
Ums Herz, da wird es ihnen warm,
die Leitstelle sagt: "Falscher Alarm!"
Mit freundlicher Genehmigung
Christian Jacob

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